Traumfänger

Das Netz der weisen "Spinnenfrau" aus der Ojibwa-Indianerkultur Nordamerikas.

Traumfänger für drinnen & draußen

Für das Schlaflager ?

Als Windspiel in den Bäumen im Garten ?

Oder doch lieber als "Ohrring fürs Haus" auf der Terrasse ?

Alles ist möglich !!!


Die Legende der Traumfänger

Ojibwa Indianer
Ojibwa Indianer

Viele Indianerkulturen haben den Traumfänger als Schutz vor bösen Geistern und Träumen in ihren Schlaf- und Lebensstätten aufgehangen. Obwohl sich dessen Legenden und Geschichte über die Entstehung jener ähneln, sind sie doch auf ihre Weise jedesmal ein wenig anders. Die wohl bekannteste und ursprünglichste Legende des Traumfängers ist die der Ojibwa-Indianer aus Nordamerika. 

 

Der Erzählung nach gab es eine sehr traurige und alte Frau im Stamme der Ojibwa-Indianer. Der Grund für ihre Traurigkeit war ihre kleine Tochter, die nachts von bösen Albträumen heimgesucht wurde und deshalb sehr schlecht schlafen konnte. So ging die Frau zur weisen und alten Spinnenfrau und klagte über ihr Leid. In ihrer Verzweiflung bat die Mutter sie um Rat. Die Spinnenfrau wusste was zu unternehmen war und sagte zur Frau: "Nimm einen Zweig der Weide am Fluss und biege ihn zu einem heiligen Kreis und benutze dazu eine Schnur, die auf heiligen Kräutern getrocknet wurde. Während du die Knoten in den Kreis knüpfst, sprich die heiligen Worte und webe nur schöne und liebevolle Gedanken in das Netz. Lass aber eine Öffnung in der Mitte des Netzes, damit nur gute Dinge hindurch gelangen können. Häng zusätzlich heilige Federn an den Weidenring, damit nur die Träume der guten Geister den Weg durch die Öffnung in der Mitte finden. Die bösen Geister bleiben im Netz hängen und werden im Morgenlicht, mit der Nacht, vertrieben."

Den Rat der alten Spinnenfrau befolgend, fertigte die Mutter den Traumfänger sorgfältig an. Nachdem sie den Traumfänger über das Bett des Kindes angebracht hatte, konnte die Tochter endlich wieder ruhig und ohne Albträume schlafen. 

Traumfänger versprechen nicht nur ruhige Nächte, sondern auch schöne Träume, Glück und Harmonie fürs ganze Leben. Die Chippewa-Indianer hängen Traumfänger nicht nur über Kinderbetten auf, sondern in jeden Raum. Da Träume nie vergehen, sollen nur die guten Träume anwesend bleiben, indem sie im Traumfänger haften bleiben.